Jameda 2025 Bewertung
Erschöpfte Frau im Homeoffice mit Kopfschmerzen und Stresssymptomen als Symbol für chronische Entzündungen, Silent Inflammation und ganzheitliche Schmerztherapie.

Silent Inflammation – warum stille Entzündungen chronische Beschwerden fördern können

27. Mai 2026

Chronische Schmerzen, Erschöpfung, Schlafstörungen oder therapieresistente Beschwerden entstehen häufig nicht plötzlich. Immer mehr wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen auf, dass sogenannte „Silent Inflammations“ – stille Entzündungsprozesse im Körper – eine zentrale Rolle bei chronischen Erkrankungen spielen können.

Dieses Thema steht auch im Mittelpunkt des
9. Rostocker Tags „Mitochondriale Medizin für die Praxis“
der am 06. Juni 2026 in Warnemünde stattfindet. 
Dr. Jan Harders nimmt dort als Referent teil.

Die Fachveranstaltung steht unter dem Leitthema:

„Silent Inflammations – wesentliche Risikofaktoren chronischer Erkrankungen“

Im Mittelpunkt stehen moderne Erkenntnisse aus der mitochondrialen Medizin, Immunologie und funktionellen Diagnostik. Diskutiert werden unter anderem:

  • chronische Entzündungsprozesse
  • mitochondriale Dysfunktionen
  • neuroimmunologische Zusammenhänge
  • chronische Infektionen
  • moderne Labormarker
  • therapeutische Ansätze aus der integrativen Medizin

Chronische Beschwerden haben oft mehrere Ursachen

In der ganzheitlichen Schmerztherapie zeigt sich immer wieder, dass chronische Beschwerden selten nur eine einzige Ursache haben. Neben strukturellen Problemen spielen häufig auch biochemische und entzündliche Prozesse eine wichtige Rolle.

Besonders bei:

  • CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion)
  • chronischen Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Erschöpfung
  • Schlafstörungen
  • wiederkehrenden Entzündungsprozessen
  • Tinnitus oder neurologischen Beschwerden

finden sich häufig komplexe Wechselwirkungen zwischen Nervensystem, Immunsystem und Stoffwechsel.

Mann mit Rückenschmerzen im unteren Rückenbereich als Symbol für chronische Schmerzen und Silent Inflammation in der ganzheitlichen Schmerztherapie.

Vortrag von Dr. Jan Harders

Dr. Jan Harders referiert im Rahmen des Kongresses zum Thema:

„Chronische Infektionen als Co-Faktoren bei CMD – Therapie mit Phyto- und Vitalstoffen“

Dabei geht es unter anderem um die Frage, welche Rolle chronische Belastungen, entzündliche Prozesse und funktionelle Störungen bei der Entstehung chronischer Beschwerden spielen können – und wie integrative Therapieansätze unterstützend eingesetzt werden.


Warum dieses Wissen für Patienten wichtig ist

Viele Menschen mit chronischen Beschwerden erleben über Jahre hinweg eine reine Symptombehandlung, ohne dass die eigentlichen Ursachen ausreichend berücksichtigt werden.

Die moderne mitochondriale Medizin betrachtet dagegen:

  • Energieproduktion der Zellen
  • stille Entzündungsprozesse
  • chronische Belastungsfaktoren
  • Umwelt- und Stressfaktoren
  • Regulationsstörungen des Nervensystems

als wichtige Bestandteile chronischer Erkrankungen.

Gerade bei therapieresistenten Beschwerden kann dieser ganzheitliche Blick neue diagnostische und therapeutische Perspektiven eröffnen.


Ganzheitliche Schmerztherapie bedeutet Ursachen verstehen

In der Praxis von Dr. Jan Harders werden strukturelle, funktionelle und biochemische Zusammenhänge gemeinsam betrachtet. Ziel ist nicht ausschließlich die kurzfristige Symptomlinderung, sondern das Erkennen möglicher Ursachen chronischer Beschwerden.

Dazu gehören unter anderem:

  • Funktionelle Muskeldiagnostik (FMD)
  • manualmedizinische Verfahren
  • osteopathische Zusammenhänge
  • Neuraltherapie
  • orthomolekulare Ansätze
  • Betrachtung chronischer Entzündungsprozesse

Fachlicher Austausch und moderne Medizin

Die Teilnahme an wissenschaftlichen Veranstaltungen und interdisziplinären Fachkongressen ist ein wichtiger Bestandteil moderner Medizin. Denn neue Erkenntnisse aus Forschung und Praxis helfen dabei, komplexe chronische Erkrankungen besser zu verstehen und individuelle Therapieansätze weiterzuentwickeln.


Hinweis zur Veranstaltung

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Fachkreise.
Weitere Informationen zum Kongress finden Sie in der offiziellen Einladung.

[PDF-Einladung herunterladen]